1.9.2003 – 28.9.2003
Bilder von John Hall
„In seinen Photos von Menschenmengen herrscht ein perfektes Gleichgewicht zwischen der Vielzahl und dem Individuum, zwischen Intimität und Expressivität, zwischen dem Strom, der die Massen erfasst hat, und der Hoffnung der Einzelnen.”
Antonio Skármeta
John Hall, geboren 1935 in Spanien, aufgewachsen in Frankreich. Studium an der Veterinär-medizinischen Hochschule d’Alfort und am Institut d’Etudes Politiques in Paris. Arbeit in der Entwicklungshilfe: Algerien (1963), Kuba (1966), Brasilien (1968), Chile (1971), Tunesien (1974).
Seit 1980 im Mittleren Orient und in Afrika für internationale Organisationen als Experte für ländliche Entwicklung und Tierhaltung tätig. In Chile bildete er im Rahmen eines Projekts (ICIRA) Experten für die von der Allende-Regierung geplante Landreform aus. Er musste das Land im Dezember 1973 verlassen. Beginn der fotografischen Beschäftigung 1968 zu spezifischen Themen: in Brasilien die „bidonvilles”, in Chile die Demonstrationen der „Unidad Popular”, in Tunesien die trockenen kargen Landschaften.

Bildunterschrift: Szenenfoto aus „Chile – Der Kampf geht weiter” (1973/74)
» Ausstellungen
Verlorene Erinnerungen. Chilenische Geschichte in 30 Jahren Film
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