Babelsberg – Gesichter einer Filmstadt
Babelsberg ist ein Synonym für Film – das älteste Filmstudio der Welt. Gegründet von 1911/12 von der Bioscop, war es Heimat der beiden großen Firmen Ufa und DEFA und ist heute als Studio Babelsberg ein Zentrum internationaler und deutscher Filmproduktion. Die Ausstellung behandelt die Geschichte des berühmten Studios und stellt Filme und Künstler von Ufa, DEFA und Studio Babelsberg vor. Ein Zeitstrahl erinnert an die Realität jenseits der Leinwand. Im Fokus stehen die DEFA-Jahre, die mit ihren Filmen, gewollt oder unbeabsichtigt, der DDR ein Denkmal setzten – und nun in Vergessenheit zu geraten drohen.
Mitunter war die Produktionsgeschichte spannender als mancher Film. Den Weg von der Filmidee bis zur Leinwand begleiten Heerscharen von Enthusiasten: Künstler, Handwerker, Organisatoren, Ökonomen. Was aus ihrer Arbeit wurde und sogar über ihr persönliches Schicksal, darüber urteilten während der beiden deutschen Diktaturen Entscheidungsträger in politischen Chefetagen und Zensoren. Diese politische Dimension der Filmherstellung wird in der Babelsberger Geschichte besonders deutlich. Die Basis dieser Schau bilden gegenständlichen Hinterlassenschaften von Babelsberger Produktionen aus den Sammlungen des Museums und Erinnerungen von Zeitzeugen. Mehr als 500 Originale geben eine Ahnung davon, welche Teamleistung hinter jedem Film steckt. Mehr zur Ständigen Ausstellung
Kuratoren: Guido Altendorf, Bärbel Dalichow, Renate Schmal
Veränderung 2006: Integration von Wechselausstellungen.

Bildunterschrift: Ausstellungsplakat / Blick in die Ausstellung
» Ständige Ausstellung
3. Ausstellung, seit 2. April 2004
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