Die Sammlung dokumentiert an vielfältigen Objekten alle technischen Sparten, die für die Herstellung und Vorführung eines Films von Bedeutung sind. Dazu gehören Kameras mit Zubehör, Kamerawagen und Kräne, Beleuchtungstechnik, Tonaufnahmegeräte, tricktechnische Apparaturen, Entwicklungs- und Kopiermaschinen, Schneidetische sowie Projektionsgeräte für Stand- und bewegte Bilder. Der Amateurbereich ist ebenso vertreten wie die professionelle Technik. Die Vorkinozeit und der Übergang zur Videotechnologie werden an ausgewählten Beispielen belegt.
Den Schwerpunkt der Kollektion bilden Geräte, die im Raum Mitteldeutschland mit den Produktionszentren Dresden, Berlin und Leipzig hergestellt wurden oder die in diesem Gebiet nachweislich im Einsatz waren. Ein weiterer Fokus liegt auf den Babelsberger Studios von Ufa und DEFA, dem Heim- und Familienkino sowie auf den privaten Filmherstellern in der DDR.
Größtes Objekt ist die im Museumskino installierte Welte-Kinoorgel aus dem Jahre 1928.
Die filmtechnische Sammlung wird sukzessive über die gemeinsame Online-Datenbank "Filmtechnik in Museen" der wichtigsten film- und technikhistorischen Museen Deutschlands erschlossen. Das Teilprojekt Laufbildkameras versammelt rund 1.000 Filmaufnahmegeräte, die in diesen Sammlungen vorhanden sind.
Ein repräsentativer Teil der Technikkollektion ist als Schausammlung angelegt und kann nach Voranmeldung unter forster@filmmuseum-potsdam.de oder +49-(0)331-56704-16 besichtigt werden (Eintritt: 2,50 €).
Unter Beachtung konservatorischer Anforderungen können ausgewählte Objekte an Ausstellungen und Filmproduktionen verliehen werden. Einige Geräte befinden sich im betriebsfähigen Zustand - für die Ausleihe gelten besondere Bedingungen.
Der Bildband Unsichtbare Schätze der Kinotechnik: Kinematographische Apparate aus 100 Jahren enthält Informationen zu den wichtigsten Exponaten der Sammlung und ordnet sie in eine Technologiegeschichte des Films ein.
Mehr zur: Sammlungsgeschichte Filmtechnik
Ansprechpartner: Dr. Ralf Forster

Bildunterschrift: Detailansicht des Mechau-4-Projektors der AEG (1930); Foto: J. Leopold









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